Excel Formate: CSV Dateien
Es gibt wohl kaum oder besser gesagt kein anderes Programm, welches trotz - oder vielleicht sogar wegen – seines simplen Aufbaus und der einfachen Grundfunktionalität so beliebt ist wie Excel. Der Standard der Tabellen, welcher aus durch Semikolone getrennte Felder (Spalten) besteht ist so einfach wie genial. Diese Simplizität ermöglicht es sämtlichen anderen Programmen wie Warenwirtschaften, Analyse-Tools und Reporting Software ihre Daten in ein Format zu exportieren, welches nicht nur leicht nachvollziehbar ist, sondern derart simpel ist, dass auch Manipulationen an der Datei selbst meist ohne großes Risiko verlaufen.
Natürlich gibt es eine Reihe von sehr innovativen und ebenfalls praktischen Alternativen zum Excel-Tabellen Format (.csv). Da wäre zum Beispiel XML. Die Extensible Markup Language bietet zum einfachen Auflisten von Daten auch Verschachtelungen und erweiterte Übergabe von Parametern, da die Struktur auf HTML basiert und somit wesentlich mehr Freiraum bietet.
Der unschlagbare Vorteil von CSV ist aber die bereits angesprochene Einfachheit. Wogegen Änderungen an XML per Hand eher von erfahrenen Programmierern durchgeführt werden sollten, können CSV-Dateien auch Laien anpassen.
So ist es immer noch üblich und verbreitet, dass es auch Schnittstellen und Export-Möglichkeiten im CSV-Format gibt. Diese sind sehr platzeffizient (belegen also wenig Speicher = geringer Traffic = keine große Bandbreite nötig) und in der Grundfunktion für die meisten Anwendungen völlig ausreichend.
Das simple Exportieren von Daten ist eine recht anspruchslose Angelegenheit und kann in nahezu jedem Fall über CSV geschehen. Besonders bei umfangreichen Datensätzen ist das CSV-Format meist die bessere Wahl. So wahrt sich das CSV-Format jetzt und wohl noch in Zukunft eine unanfechtbare Position der Erweiterungen.
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