Vista beschleunigen - Rechenintensive Miniaturansichten
Im letzten Teil haben wir an der Oberfläche des Ressourcen- Verschwenders Vista gekratzt. Jetzt geht’s ans Eingemachte! Mehr Stabilität und Performance gibt’s nicht. Außerdem stelle ich ein kleines Tool vor, das auch unter Vista gute Dienste tut um den Spionage-Aktionen von Microsoft Einhalt zu gebieten.
Nie wieder Rechenintensive Miniaturansichten
Arbeitet man mit größeren Grafik-Datenbanken oder macht Ordner mit den letzten 500 Urlaubsfotos von Rügen auf, gerät sogar ein mittel gut ausgerüsteter PC ins Stocken. Um dies zu verhindern kann man einfach die standardmäßig aktivierte Miniaturansicht deaktivieren, die alle Bilder vorlädt und verkleiner darstellt. So ist das Suchen eines bestimmten Fotos zwar viel schwieriger, aber manchmal muss man sich eben entscheiden können: Luxus oder Performance.
Man gehe im Explorer in der Menüleiste auf „Extras“ (eventuell mit der Alt- Taste einblenden) und öffne das Fenster „Ordneroptionen“. Dort wähle man die Registerkarte „Ansicht“ und scrolle etwas herunter, bis der Punkt „Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen“ zu sehen ist. Diesen markiere man nun und schließe das Fenster mit einem Klick auf „OK“. Die Änderungen müssten sofort übernommen worden sein. Falls nicht, dann empfiehlt es sich das aktuelle Explorer- Fenster zu schließen und erneut zu öffnen.
Verzicht ist eine wertvolle Tugend
Obwohl es kein Feature ist, welches man einfach ausknipsen kann, sollte man lernen auf manche Sachen zu verzichten. So hält es sich auch bei Vista, wo man beispielsweise auf das „new fancy 3D window scroll“-Feature (welches man übrigens mit Windows- Taste + Tab aufrufen kann) schlicht und einfach verzichten kann.
mehr:
- Vista Performance-Tipps & Usability-Tipps
- Vista - Ordneransicht und Ordneroptionen
- Windows Vista Sidebar Sideeffects
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